Greiffenberg, Günterberg, Görlsdorf & Wilmersdorf

Greiffenberg feierte 2011 sein 750-jähriges Bestehen als Kleinstadt, wobei Grabungen und Funde von Ruinen darauf schließen lassen, dass eine Besiedlung schon weit aus früher bestand.

Greiffenberg war Wohnsitz der „de Grifenbergs“, einer uckermärkischen Adelsfamilie, die unter dem damaligen Adel der Uckermark eine recht bedeutende Position inne hatte, da sie besondere Hoheits -und Kirchenrechte in Anspruch nehmen konnte.
Anfang des 15. Jahrhundert eroberte Friedrich der 1. von Hohenzollern u.a. Greiffenberg und „de Grifenbergs“ verloren sämtlichen Besitz, der ihnen aber nach Rückeroberung 1445 durch den Kurfürsten von Brandenburg, Friedrich der 2.,
25 Jahre später wieder zurück gegeben wurde.
Gotischer Torturm in Greiffenberg1446 wurde der große, spätgotische Torturm errichtet und die Wehrmauer ausgebessert bzw. erneuert.
Aus ungeklärten Gründen verloren ca. 1470 die „de Grifenbergs“ ihren Besitz, der ab 1472 den Brüdern Sparr (incl. Günterberg) zum Lehen gegeben wurde.
Die bis dahin bestehende Selbstverwaltung Greiffenbergs wurde aufgehoben.

1674 wurde Greiffenberg durch die Schweden völlig zerstört und nie wieder im alten Zustand aufgebaut.

1723 wurde auf der höchsten Erhebung in Greiffenberg die Kirche gebaut.

1874 wurde kurz vor Greiffenberg (links aus Wilmersdorf kommend) die Holländer Mühle errichtet, die 70 Jahre ihren Dienst verrichtete.
Ab 1936, der Einstellung des Mühlbetriebes, kümmerte sich niemand mehr um die Mühle, die nach und nach immer mehr zur Ruine verkam und schließlich 2006 einstürzte.
Heute gibt es einen Verein, der an selber Stelle mit dem Neuaufbau der Greiffenberger Mühle beschäftigt ist und bei dem seit 2013 das neue Mühlengerüst, vollständig aus Holz, bereits zu sehen ist.

Sternwarte1964 wurde in Greiffenberg eine Sternwarte errichtet.
1996 wurde auf dem Geländer der ehemaligen LPG ein Schaugarten eingerichtet, der seltene und alte Nutzpflanzen erhält und rekultiviert.
Mittlerweile mit großem Erfolg und auch weit über die Landesgrenzen hinaus.

Durch Greiffenberg führt der Usedom-Berlin Radweg und unweit des Ortes befindet sich in Görlsdorf der Lenne Park.

Greiffenberg hat ca. 700 Einwohner und obwohl zur Stadt Angermünde gehörend immer noch ein Stadtrecht.

Offizielle Webseite: angermuende.de/ortsteile/greiffenberg


Günterberg wurde 1306 erstmal urkundlich erwähnt.
Günterberg hat ca. 330 Einwohner.
Günterberg liegt am Rand des Sernitztals, wo das Sernitz-Welse-Talmoor beginnt und eine einzigartige Naturlandschaft mit seltenen Pflanzen und Tieren beherbergt.
Die Ruine der alten Greiffenburg befindet sich von der Zuordnung in Günterberg.
Das Gebiet um Günterberg ist ideal für den naturverbundenen Wanderer.

Offizielle Webseite: angermuende.de/ortsteile/guenterberg


Görlsdorf ist ein kleiner Ort mit ca. 180 Einwohnern, der erstmalig 1221 erwähnt wurde.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts siedelten sich Zisterziensermönche an, die Karpenfzucht betrieben.
Heute noch gibt es die Fischteiche, die nunmehr auch ein Highlight der Region, die Blumenberger Mühle, beherbergen.

1829 entwirft Lenné den Landschaftspark, in welchem 1845 ein wunderschönes Schloss errichtet wurde, das leider 1945 abbrannte.

1883 wurde begonnen ein Gestüt zu etablieren und Vollblutpferde zu züchten, was auch erfolgreich gelang und auch heute noch besteht. www.goerlsdorf.com



Offizielle Webseite: www.goerlsdorf.angermuende.de


Wilmersdorf

Wilmersdorf wurde 1321 erstmalig urkundlich erwähnt. Auch Wilmersdorf war eines der vielen keinen Dörfer in der Region, welche notwendig waren, um die Arbeiter für die Feldwirtschaft zu beherbergen.
Seit 1636 hat die Familie von Buch einen großen Einfluss auf die Entwicklung und Gestaltung in Wilmersdorf, auch wenn sie nicht immer kontinuierlich die Besitzerin des Gutes Wilmersdorf war. Den Grundstock der heutigen Gutsoptik legte im frühen 19. Jahrhundert Alexander Detlof von Buch. Eine Erweiterung nahm ab 1930 Alexander von Buch vor. 1996 kaufte Dietrich von Buch das sogenannte Lindenhaus. Heute befinden sich auf dem Gutsgelände die& Wilmersdorfer Landgut GmbH und die Gut Wilmersdorf GbR.
In Wilmersdorf leben ca. 250 Einwohner, es gibt eine Kirche und eine Gaststätte.
In der Nähe von Wilmersdorf liegt der wunderschöne Jakobsdorfer See, welcher mit kristallklarem Wasser aufwartet und von Buchenwald komplett umschlossen ist. Ein herrlicher Badesee, wo der Genuss eines Bades nur durch unsägliche Ansammlungen von Mücken, durch die sumpfige Umgebung geschmälert wird.

Offizielle Webseite:angermuende.de/ortsteile/wilmersdorf

Gartenlokal Rexin Gut Wilmersdorf


HIGHLIGHTS


GASTSTÄTTEN & BISTROS

  • Gaststätte „Zum Kroghus“
    Parkstr. 6
    16278 Angermünde OT Görlsdorf
    Telefon: 033334 339
    gaststätte-kroghus.de
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  • Grilleck
    Breite Straße 85
    16278 Angermünde OT Greiffenberg
    Telefon: 033334 70339
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  • Herberge „Zum Kirschbaum“
    Bahnhofstraße 26
    16278 Angermünde OT Greiffenberg
    Telefon: 033334 724027
    Mobil: 0171 41 11 820
    zum-kirschbaum.de
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  • Gartenlokal Rexin
    Schmiedeberger Weg 23
    16278 Angermünde OT Wilmersdorf
    Telefon: 033334 501
    gartenlokal-rexin.de

FERIENHÄUSER, FERIENWOHNUNGEN & PENSIONEN


ÖKO, BIO, REGIO

Dampfbäckerei Schmidt

  • Dampfbäckerei Schmidt
    Burgstraße 24
    16278 Angermünde OT Greiffenberg
    Telefon: 033334 71218
  • Gut Wilmersdorf
    Wilmersdorfer Str. 23
    16278 Angermünde OT Wilmersdorf
    gut-wilmersdorf.de
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  • Gut Peetzig GbR
    Ulf Dobroschke
    Peetzig 27
    16278 Angermünde OT Greiffenberg/Peetzig
    Telefon 033334 701 14
    gut-peetzig.de

Verkehrsanbindung

Greiffenberg liegt im nordöstlichen Teil des Landes Brandenburg in der Uckermark
ca. 10 km der Autobahnabfahrt der A 11 Pfingstberg.
Züge fahren nicht nach Greiffenberg.
Alternativ mit dem Zug bis Angermünde und von dort aus mit dem Bus 450 und 475.

Für Greiffenberg finden Sie hier Fahrzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel:

UVG – Uckermärkische Verkehrsgesellschaft

Reiseauskunft der Deutschen Bahn


Weitere Weblinks und Quellen mit Informationen über Greiffenberg und Görlsdorf:


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