Eröffnung des 53. Choriner Musiksommer

Eröffnung des 53. Choriner Musiksommer
Samstag 25.6.2016, 16 Uhr

Tastenzauber und sinfonisches Bekenntnis

Anna Gourari mit Prokofjews drittem Klavierkonzert

In schwindelnde Höhen und gefährliche Untiefen großer russischer Musik des zwanzigsten Jahrhunderts führt das Eröffnungskonzert des diesjährigen Musiksommers. Ein überaus attraktives Klavierkonzert und eine ziemlich geheimnisvolle Sinfonie stehen auf dem Programm. Sergej Prokofjew vereint in seinem Opus 26 alles, was die Kompositionen dieses Klangzauberers ausmacht: Höchste Virtuosität, gepaart mit einem kräftigen Schuss Ironie – und doch ohne Scheu vor Sentimentalitäten. Bei Anna Gourari ist diese Musik in besten Händen, verbindet die gefeierte russische Ausnahmepianistin doch stupendes technisches Können mit interpretatorischer Intelligenz. Howard Griffiths und sein Brandenburgisches Staatsorchester, langjährige Partner des Festivals, stellen sich dann in Schostakowitschs Zehnter einem schwierigen und doch faszinierenden Bekenntniswerk des großen, von Stalins Diktatur gebeutelten Grüblers.

Anna Gourari – Klavier

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Howard Griffiths – Leitung

Sergej Prokofjew

Konzert für Klavier und Orchester Nr.3 D-Dur op. 26

Dmitri Schostakowitsch

Sinfonie Nr.10 e-Moll op. 93

Samstag, 25.Juni 2016, 16 Uhr, Kloster Chorin

Karten: www.choriner-musiksommer.de • Tel: 03334 84 81 72 • Mail: info@choriner-musiksommer.de

 

 

Sonntag, 26.6.2016, 15 Uhr

Herbe Schönheiten

Grieg und Brahms mit der Staatskapelle Weimar

Ein für seine Liebenswürdigkeit bekannter Meister aus Norwegen und ein eher misanthropischer Hamburger mit Wahlheimat Wien treffen in diesem Programm aufeinander. Zugleich eine der berühmtesten Schauspielmusiken und eines der bedeutendsten sinfonischen Zeugnisse der Romantik. Edvard Grieg begleitet Ibsens Abenteurer Peer Gynt farbenfroh und melodienselig um die halbe Welt. Ein dramatischer musikalischer Bilderbogen, dennoch voll nordischer Melancholie. Zeitgenosse Johannes Brahms dagegen will von weiten Landschaften und theatralischen Szenen gar nichts wissen. Er möchte endlich seine Angst vor dem Sinfonieschreiben überwinden und sich von Übervater Beethoven befreien. Das gelingt ihm – und an monumental herber Schönheit kann seine Erste es denn auch mit jedem norwegischen Fjord aufnehmen. Das beweist die traditionsreiche Staatskapelle aus der Klassikerstadt, mit ihrem schwedischen Chefdirigenten wieder zu Gast in Chorin.

Staatskapelle Weimar

Stefan Solyom – Leitung

Edvard Grieg

Suiten Nr.1 und 2 aus „Peer Gynt“ op. 23

Johannes Brahms

Sinfonie Nr.1 c-Moll op. 68

Sonntag, 26.Juni 2016, 15 Uhr, Kloster Chorin

Karten: www.choriner-musiksommer.de • Tel: 03334 84 81 72 • Mail: info@choriner-musiksommer.de